In einem am 14. April veröffentlichten Editorial auf der Homepage seines Theaters stellt sich der Bremer Intendant Michael Börgerding hinter den Regisseur Armin Petras, gegen den Rassismusvorwürfe erhoben werden. Armin Petras, der in Bremen als Hausregisseur engagiert ist, soll während einer Theaterproduktion am Schauspielhaus Düsseldorf den Schauspieler Ron Iyamu, der einen ehemaligen Sklaven spielte, als „Sklaven“ bezeichnet haben. Börgerding schaut in dem Editorial auf eine zwanzigjährige künstlerische Zusammenarbeit mit Petras zurück und zitiert aus einer Mail, die Petras kurz nach Iyamus Gang an die Öffentlichkeit an diesen geschrieben hat. In dieser Mail will er sich „in aller Umfänglichkeit“ dafür entschuldigen, „dass ich und die Zeit, die du mit mir in der Produktion verbracht hast, deinen Leidensdruck als Schwarzer Deutscher in dieser Gesellschaft nicht verringert, sondern vergrößert haben.“

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.