Die von Rassismusvorfällen im Schauspiel Düsseldorf ausgelöste Debatte geht weiter. Am Montagnachmittag wurde ein Leserbrief an die FAZ verbreitet, der über 1400 Unterschriften von Theaterschaffenden trägt und auf einen Artikel von Bernd Stegemann antwortet. Gefordert wird darin eine Entschuldigung des Autors gegenüber Ron Iyamu, außerdem gibt es ein Dialogangebot. Aber der Reihe nach.

Nachdem der Schauspieler Ron Iyamu am 21. März diese Vorfälle auf seinem Facebook-Account veröffentlicht hat, gab es eine Entschuldigung des Intendanten Wilfried Schulz und mahnende Statements aus der Landes- und Stadtpolitik. Weil sich 22 betroffene, an themenbezogenen Projekten beteiligte Künstlerinnen und Künstler den „retraumatisierenden“ Verhältnissen nicht weiter aussetzen wollen, bekundeten sie ihre Absicht, das Düsseldorfer Schauspielhaus zu verlassen und forderten die Finanzierung einer Freien Bühne für Schwarze und PoC – einen sogenannten Safe Space. 

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