Der Autor, Regisseur und künftige Volksbühnen-Intendant René Pollesch&nbsp;<br>
Der Autor, Regisseur und künftige Volksbühnen-Intendant René Pollesch 
Foto: Berliner Zeitung/Carsten Koall

Berlin - Vor einer Woche ist der Regisseur und Dramatiker René Pollesch aus dem Theatersommer zurückgekehrt und arbeitet nun mit seinem Team an der Premiere zur Saisoneröffnung am Deutschen Theater: „Melissa kriegt alles“. Das Stück entsteht wie immer in Zusammenarbeit und in gemeinsamer Verantwortung mit dem Ensemble. Es gilt: Die beste Idee wird verfolgt, egal wer sie hat. Auf diese Weise hat Pollesch schon über zweihundert Uraufführungen eigener Werke an vielen deutschsprachigen Theatern zuwege gebracht. Ab Sommer 2021 wird er erstmalig selber ein Theater leiten: die Volksbühne. Auch hier soll die Verantwortung geteilt werden und keiner sagen, wo es langgeht. Pollesch bringt freundlicherweise Wasser mit zum Gespräch auf die Bühne im neuen, angenehm klimatisierten Probenhaus des Deutschen Theaters. Als wir nach dem Fotografieren im nötigen Sicherheitsabstand sitzen, können wir die Gesichtsmasken abnehmen. So redet und raucht es sich besser. Pollesch verwendet sehr routiniert den Gender-Gap, den wir im Text mit dem dafür üblichen Stern kennzeichnen. Und er sagt tatsächlich sehr viel öfter „wir“ als „ich“. 

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