Wann, wenn nicht in dieser Zeit, wäre die Klagekunst von Fabian Hinrichs angebrachter? Schon 2010 hatte der Schauspieler in einer weiten, vergessenen Brache zwischen stillgelegten Gleisen auf einem Pferd in zivilisationsskeptischer Verzweiflung mit schneidender Ironie den „perfekten Tag“ ausgerufen, und seitdem geht es immer schneller bergab. Seit damals entwickelt er diesen virtuosen Wohlstandsjammergesang zum Alleinstellungsmerkmal seiner Arbeiten mit René Pollesch, dem Regisseur und nun auch Intendanten der Volksbühne.

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