Berlin - Im Rechtsstreit zwischen dem Staatsballett Berlin und der Tänzerin Chloé Lopes Gomes ist es zu einem Vergleich gekommen. Die Tänzerin, die wegen Diskriminierung klagte und die Verlängerung ihres Vertrags forderte, wird für ein weiteres Jahr beim Staatsballett angestellt bleiben und erhält eine Entschädigungszahlung von 16.000 Euro.

Der Obmann des Bühnenschiedsgerichts, Gerhard Binkert, hatte den Parteien eine Einigung nahegelegt. Ursprünglich begründet worden war die Nichtverlängerung der Ensembletänzerin mit künstlerischen Gründen. Ob diese mit rassistischen Motiven verknüpft gewesen waren, hätte vor Gericht bewiesen werden müssen.