Berlin -  Wer sich im vergangenen Pandemiejahr nur ein bisschen auf die junge Disziplin des digitalen Theaters eingelassen hat, der wird mit den Theatern selbst einen enormen Zuwachs an Darstellungs- und Wahrnehmungsweisen kennengelernt haben. Wenn das Übel etwas Gutes hatte, dann, dass es die Vorbehalte – nicht den kritischen Blick – gegen digitale Medien in der analogen Kunst besänftigen konnte. Das Netztheaterfestival von Nachtkritik zeigte vor wenigen Wochen die beeindruckendsten Ergebnisse davon. Dass die Veteranenperformer von Forced Entertainment da von Beginn an mitmischten, wundert nicht, denn ihre produktive Skepsis der Technik gegenüber kann ihre eingefleischte Bühnenskepsis kaum toppen. Mit ihrem Zoom-Spiel „End Meeting for all“ gehörten sie 2020 zu den ersten, die ihr kritisches Bühnenspiel in eine kritische Displaykunst verlängerten.

Bis zu neun Bühnen gleichzeitig auf dem Display

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