Berlin - Ganz langsam und in aller Sorgfalt drückt ein schwarzer Stift sperrig gezinkte Buchstaben auf die Haut einer Frau, während durch den kleinen Aufführungssaal im Zentrum Kreuzberg der gebrochen melancholische Sound des Youtube-Rappers Lil Peep schwingt.

Der anonyme Körper bekommt im Film auf drei Leinwänden seine Signatur, die allmählich den Schriftzug „Fuck Identity“ preisgibt. Real im Raum stehen sich die Dramaturgin Annett Hardegen und ihr Sohn Ari gegenüber und singen in schiefem Singsprech den Song „Broken Smile“ dazu. Das ist der Drive, der das vieldimensionale Gespräch zwischen hier und dort, einst und jetzt, innen und außen in Gang bringt.

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