Berlin -  Die Volksbühne steht vier Jahre nach dem Ende der Castorf-Ära, der heiß umstrittenen und schnell gescheiterten Übernahme durch Chris Dercon und der Kurzzeit-Intendanz des Betriebsretters Klaus Dörr, der wegen MeToo-Vorwürfen vorzeitig das Haus verließ, vor einem Neuanfang. René Pollesch tritt nun an, die alte Volksbühne mit der neuen Welt in Einklang oder vielleicht besser in einen produktiven Konflikt zu bringen. Die Erwartungen sind hoch, zugleich ist man der strapazierenden Nachrichten aus dem Hause müde und würde sich gern wieder mit dem beschäftigen, was auf der Bühne zu sehen ist. In drei Wochen ist es so weit. Wie ist es so am Übergang von der Utopie in die Praxis?

Pollesch, der seine kollaborative Regiepraxis auf die Intendanz erweitern will („Wir sind alle Intendant:innen“, „Der beste Vorschlag gewinnt“), ist sehr entspannt und blendender Laune beim Gespräch mit der Berliner Zeitung. Keine Spur von profilneurotischem PR-Sprech oder administrativem Stress, alle Stellen und Spielplanpositionen sind verteilt, ein bisschen Luft für Spontanes gibt es auch noch. Alles ohne Drama.

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