Fall Dörr: Bald brauchen Frauen noch mehr Mut, sexuelle Übergriffe anzuprangern

Der Fall Volksbühne wirft ein grelles Licht darauf, was die Corona-Krise in der Kulturbranche bewirkt: Die Existenzangst der einen speist die Macht der anderen.

Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz
Volksbühne am Rosa-Luxemburg-PlatzImago/Stefan Boness

Berlin-Eine anzügliche SMS, eine unwillkommene Berührung, eine sexistische Bemerkung – ein sexueller Übergriff ist immer auch ein Missbrauch von Macht. Die Welt des Theaters, die eine Welt mächtiger Intendanten ist, hat hier bekanntermaßen ein strukturelles Problem. Und es ist hier deshalb nicht von Intendantinnen die Rede, weil die Täter fast immer Männer sind. Wobei auch Frauen Macht haben und diese missbrauchen können.

Unbegrenzt weiterlesen.

  • Zugriff auf alle B+ Inhalte
  • Statt 9,99 € im Monat nur 0,50 € pro Woche für die ersten 6 Monate
  • Jederzeit kündbar
0,50 € / Woche
  • Zugriff auf alle Exklusivinhalte
  • E-Paper für alle Geräte
  • Jederzeit kündbar
16,99 € / Monat
  • Zugriff auf alle Exklusivinhalte
  • Wochenendausgabe in Ihrem Briefkasten
  • E-Paper für alle Geräte
  • Jederzeit kündbar
19,99 € / Monat