Berlin - Um seine Premiere von Georg Büchners „Dantons Tod“ hochzurummeln, ließ sich Claus Peymann, Direktor des Berliner Ensembles, für eine Zeitung als Titelfigur verkleiden: nicht als Tod, sondern als Revolutionsführer  − mit gefüttertem Molton-Poncho und Zweispitz samt Trikolore-Federbusch.

Der 74-Jährige hat sich in lang vergangenen Zeiten bei Altersgenossen und Nachfolgenden Respekt für seine Aufmüpfigkeit verdient, dafür, dass er mit Peter Zadek und Peter Stein die Institutionen der Väter okkupierte, das Theater politisierte, erfrischte  und auf diese Weise ein bisschen mitfeudelte an der geistigen Hygiene in der Bundesrepublik.

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