Das Relief des Grabmals von Julie von Voß.
Foto: Stadtmuseum Berlin

Berlin-Buch - Fontane war von der „schönen Gräfin“ fasziniert. Ihre Liaison mit dem preußischen König habe das Zeug für einen „Liebesroman“. Tatsächlich fand ihr tragisches Schicksal Eingang in die „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“. Julie von Voß sei „nun mal eine pikante historische Person“, schrieb Fontane 1883 an seine alte Freundin Mathilde von Rohr. Ihre Lebensgeschichte – davon war er überzeugt – würde das Publikum interessieren. Allerdings zog sich die Recherche nahezu ein Vierteljahrhundert hin, weil man „von Julie v. Voß sehr wenig“ wisse. Fontane legte den Stoff jedoch auf Wiedervorlage, bis sich eine neue Quelle auftat: die Memoiren von Julies Tante, Sophie Marie von Voß.

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