Berlin - Von allen Berliner Orchestern zeigt das Deutsche Symphonie-Orchester den größten Ehrgeiz, das pandemiebedingte Konzertverbot kreativ zu bewältigen. Der dreiteilige Konzertzyklus „Im Exil – von Göttern und Menschen“ ist bis zum Sonntag in allen Teilen im Netz zu sehen, der erste ging am 18. Dezember online, der letzte am Donnerstag.

Was mit dem Exil gemeint ist, kann sich jeder vorstellen, und so sieht man die Musiker des DSO samt ihrem Chefdirigenten Robin Ticciati eben nicht in der Philharmonie oder einem anderen Konzertsaal, sondern zunächst in der Friedrichswerderschen Kirche. Dort spielen sie zwischen Marmorbüsten Berliner Bildhauer um 1800, und deren Klassizismus beschwört auch dann noch ein griechisches Ideal herauf, wenn Persönlichkeiten der damaligen Zeit aus dem Stein schauen.

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