Denn wir ahnen nicht einmal, was sie tun: Bernd Moss, Judith Hofmann, Jeremy Mockridge, Martin Wuttke und Milan Peschel.
Foto: Arno Declair

Berlin  -  Nie, nie, nie, auch nicht im Deutschen Theater, weiß bei René Pollesch irgendjemand auf oder vor der Bühne, was er hier tut. Weiß nicht, wer er ist. Was er will. Ob nicht alles in eine völlig falsche Richtung läuft. Nie kann man sich dem zu Erzählenden widmen, weil vorher die Theaterabmachung zu klären wäre – und die entzieht sich, sobald man sich ihr nähert. Die da oben versuchen, sich unter Idealbedingungen über ihr Sein und Handeln klar zu werden, bringen Erfahrungen und Anspielungen ein und stellen Fragen, die einen leicht und tief hineinstoßen ins Dilemma von Schein und Sein, von Identität, Transformation, Präsenz, Distanz, Darstellung und Interpretation. 

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