Berlin - Für Til Schweiger (47) wäre eine Rolle als Hamburger „Tatort“-Kommissar aus mehreren Gründen ideal. „Sollte mir jemand ein solches Angebot machen, dann könnte mich die Nähe zu meinen Kindern reizen, die in Hamburg leben – auch die Liebe zur Stadt“, sagte der Schauspieler der Illustrierten Bunte. Außerdem bietet eine Rückkehr ins Fernsehen für den Kinostar („Keinohrhasen“, „Kokowääh“) auch beruflich Vorteile, wie er meint: „Wenn ich nicht nur Komödien machen will, sondern auch etwas anderes, dann bietet mir das Fernsehen sicher eine größere Vielfalt von Genres als das Kino.“

In den vergangenen Wochen gab es wiederholt Medienspekulationen, dass Schweiger im kommenden Jahr „Tatort“-Kommissar in Hamburg wird. Weder Schweiger selbst noch der verantwortliche Norddeutsche Rundfunk (NDR) haben das bislang bestätigt. Der Schauspieler lebt in Berlin, hat aber kürzlich ein Haus in Hamburg gekauft, damit er seine vier Kinder öfter sehen könne, sagte er der Bunten.

Mehmet Kurtulus, der seit 2008 als verdeckter Ermittler Cenk Batu im Hamburger „Tatort“ die Hauptrolle spielt, wird nach nur sechs Folgen aufhören. Derzeit steht er für seinen letzten Einsatz in Hamburg vor der Kamera. „Die Ballade von Cenk und Valerie“ soll im Frühjahr nächsten Jahres ausgestrahlt werden. In Zukunft will sich der 39-jährige Schauspieler laut NDR verstärkt auf seine internationalen Filmprojekte konzentrieren. (dpa/BLZ)