Tod von Götz George: Auch diese Tatort-Kommissare sind von uns gegangen

Sieghardt Rupp

Sieghardt Rupp spielte in den 70er Jahren den Zollfahnder Kressin in Köln. Markenzeichen: sein gutes Aussehen, unkonventionelle Ermittlungsmethoden. Rupp starb im Juli 2015 in Wien. Öffentlich bekannt wurde sein Tod erst nach mehr als zehn Monaten, als er anlässlich seines 85. Geburtstages geehrt werden sollte. Seine Betreuerin von der Caritas, die in den letzten vier Jahren seines Lebens seine Ansprechperson war, sagte, sie habe versprechen müssen, seinen Tod nicht öffentlich zu machen. Die Caritas wurde von Rupp als Haupterbin eingesetzt.

Hansjörg Felmy

Hansjörg Felmy war von 1974 bis 1980 Heinz Haferkamp in Essen. Markenzeichen: sein Trenchcoat – außerdem ließ er sich gerne von seiner geliebten Ex-Frau trösten und mit Frikadellen versorgen. Nach dem „Tatort“  blieben die großen Rollen aus, was ihn verbittern ließ. Interviews, etwa zu runden Geburtstagen, blockte er ab. Die Auftritte in der ZDF-Serie „Hagedorns Tochter“ Mitte der 90er Jahre waren seine letzten. Er litt unter schweren Gesundheitsproblemen. Er starb 2007.

Helmut Fischer

Helmut Fischer war als „Monaco Franze“ bekannt und spielte von 1981 bis 1987 als Hauptkommissar Lenz in München. Markenzeichen:  Münchner Lässigkeit, Bandscheibenprobleme und Probleme mit Frauen – und eine Vorliebe für zünftige Brotzeiten.  Fischer starb 1997 an Krebs.