Berlin - Von außen wirkt der Andrang zum Konzert enorm. Fünf Jahre immerhin waren Tokio Hotel verschwunden, die einzige deutschsprachige Boygroup von Format, deren drei Emo-Poprock-Alben von 2005 bis 2009 sich millionenfach und sogar international verkauften und deren Sänger Bill Kaulitz als androgynes Mangamännchen Kinder aller Altersklassen zu Kreischstürmen verführte.

Den Teenstatus haben sie mittlerweile verloren, die jugendlich-alarmierten Fans sind augenscheinlich geblieben. Allerdings handelt es sich bei den Hallen, die sie gerade ausverkaufen, nicht um die großen Mehrzweckhallen der Republik oder Europas. Vielmehr geben sie ihr Comeback in 800er-Venues wie dem Heimathafen, wo sie am Montag zur Neuköllner Station ihrer „Feel It All“-World-Tour einluden. Entsprechend pünktlich war der Einlass erledigt.

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