Schon in den Siebzigerjahren mischte der Pop die Wahrnehmung vermeintlich festgelegter Identitäten auf; David Bowie war der erste Post-Gender-Popstar, Disco repräsentierte als erstes Pop-Genre die schwarze Queer Community, Prog-Rock fusionierte den vormals als Anti-Establishment-Geräusch fungierenden Rock n‘ Roll mit komplexem Klassik-Pomp und machte ihn so selbst zum Establishment, gegen welches sich dann wiederum der Dilettantismus des Punk auflehnte und so nebenbei die Musikindustrie nachhaltig veränderte.

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