Es ist sonderbar, dass ein Künstler wie Touko Valio Laaksonen fast gänzlich hinter seinem Werk verschwindet. Allein den Namen des 1991 im finnischen Helsinki verstorbenen Zeichners dürften die wenigsten mit seinem bis heute so provokanten wie die Popkultur prägenden Werk in Verbindung bringen: Laaksonen ist der Mann hinter dem Pseudonym Tom of Finland, einem Schutznamen, mit dem sich der 1920 geborene Finne seine Anonymität lange Zeit bewahrte.

Wer einmal die zumeist schwarz-weißen Zeichnungen von vögelnden Polizisten, Ledermännern, Matrosen, Cowboys und Soldaten gesehen hat, der weiß auch, warum Laaksonen in wesentlich weniger liberalen Zeiten zwingend unerkannt bleiben musste.

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