Über „Oceane“, die neue, am Sonntag an der Deutschen Oper Berlin uraufgeführte Oper von Detlev Glanert, lässt sich viel Gutes sagen: Das Stück ist nicht zu lang, zwei Stunden mit Pause, und langweilt nicht. Es erfindet die Oper nicht neu – Beat Furrer behauptete etwa bei der Uraufführung von „Violetter Schnee“ an der Staatsoper Unter den Linden, dies sei die erste reine Ensemble-Oper, was das Stück nicht interessanter machte. Und „Oceane“ wälzt auch keinen exzeptionell grandiosen Stoff – so wie Jörg Widmanns ebenfalls an der Staatsoper gespieltes „Babylon“ auf ein Libretto des obligat vollmundigen Peter Sloterdijk.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.