Berlin - Die Diskussion um die Präsentation des sogenannten Luf-Bootes im Humboldt-Forum ist voll entbrannt, und hinter den Kulissen kulturpolitischer Entscheidungen wird um die Modalitäten der Rückgabe der Benin-Bronzen an Nigeria verhandelt. Tatsächlich hat kaum ein museumspolitisches Thema zuletzt eine solche Bedeutung erlangt wie der Nachweis der Herkunft von Kunst und Artefakten in deutschen Museen.

Die Staatlichen Museen zu Berlin wagen in dieser Hinsicht nun eine Art Transparenzoffensive. Ab sofort, so teilen die Museen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) mit, stehen die Erwerbungsbücher von Ägyptischem Museum und Papyrussammlung, des Ethnologischen Museums, der Gemäldegalerie, der Kunstbibliothek, des Museums für Islamische Kunst, des Museums für Vor- und Frühgeschichte und des Münzkabinetts zur Verfügung. „Insgesamt decken die historischen Dokumente einen Zeitraum von 1650 bis 2010 ab und beinhalten (…) Sammlungshighlights wie die Nofretete, die Mschatta-Fassade, Botticelli-Meisterwerke oder kostbare Piranesi-Handzeichnungen. Seit 2014 werden Neuzugänge in den Sammlungen in elektronischer Form dokumentiert.“

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.