„Wir Trümmerkinder“: Für die Dokumentation entstehen passend zu den Geschichten der prominenten Protagonisten vollanimierte Sequenzen, die deren Erinnerungen auf eindringliche Art und Weise abbilden. Hier ist ein Beispiel abgebildet.
Foto: ZDF/Samson Götze

Auch Filmstars erlebten als Kinder zum Kriegsende dramatische Situationen. Mario Adorf meldete als Hitlerjunge seinem Anführer im Eifeldorf aufgeregt die Ankunft amerikanischer Truppen – doch der schickte den 15-jährigen samt Volkssturm einfach nach Hause. Ingrid van Bergen wurde mit 13 auf der Flucht in Polen nachts von einem russischen Soldaten vergewaltigt – und verschwieg die Tortur ihrer Mutter.

Michael Degen versteckte sich mit seiner Mutter in einer Berliner Laubenkolonie vor den Nazis und spielte nach der Befreiung mit Kumpels in den Trümmern. Einer trat dabei auf eine Mine – und verblutete auf dem Weg ins Krankenhaus auf dem Rücken des halbwüchsigen Michael Degen. Vera von Lehndorff wurde nach Kriegsende von der Lehrerin als Kind von „Mördern“ bloßgestellt – ihr Vater war am Attentat auf Hitler beteiligt.

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