Roßdorf/HeidelbergUS-Präsident Donald Trump siegt bei den Wahlen – anschließend kommt es zum Weltuntergang. Ein Riesenaffe im King-Kong-Format wird auf einer einsamen Insel entdeckt. Ein Roboter überfällt eine Bank und Pinguine belästigen Menschen in einer Stadt. All das stand genau so auf der Liste von Vorhersagen von Hellsehern für 2020 wie Vulkanausbrüche, Waldbrände oder Erdbeben – und die Sieger der Olympischen Spiele. Die fanden in diesem Jahr aber gar nicht statt, die globale Corona-Pandemie verhinderte viele Sportereignisse. Die Auswirkungen des 2020 allgegenwärtigen Virus finden sich indes der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) im südhessischen Roßdorf zufolge in den Prophezeiungen nicht wieder.

„Hätten Vertreter dieser Zunft Anfang des Jahres in ihren Prognosen Stichworte wie Lockdown oder Maskenpflicht erwähnt, man hätte sie zwar anfangs belächelt, aber bereits im Frühjahr hätten sie stolz auf ihre Prognosetreffer verweisen können“, heißt es bei der GWUP. Wie in jedem Jahr hätten sich Wahrsager, Astrologen und Hellseher auf ganzer Linie blamiert.

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