Donalds Schwestern: Elizabeth Trump Grau (l.) und Maryanne Trump Barry.
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Maryanne Trump Barry (83) reiht sich ein in die abtrünnige Verwandtschaft des US-Präsidenten, die im Vorlauf zu den Wahlen im November aus dem familiären Nähkästchen plaudert. Die Schwester Donald Trumps bezeichnet in einem – auf wundersame Weise nun doch veröffentlichten – Privatgespräch ihren berühmten Bruder als Lügner, der keine Prinzipien habe. So ist es in der Washington Post nachzulesen, die aus der heimlich aufgenommenen Unterhaltung Trump Barrys mit ihrer Nichte Mary Trump zitiert. Unter anderem schimpft sie über die „gottverdammten Tweets“ ihres Bruders, seine Unbelesenheit, sein mangelndes Wissen.

Besonders ereifert sich Trump Barry in der über neun Minuten langen, zum Teil sehr expliziten Aufnahme über die restriktive Einwanderungspolitik ihres Bruders, bei der Kinder zum Teil über Monate hinweg von ihren Eltern getrennt und in Auffanglager an der US-Südgrenze geschickt werden: „Er will nur seine Basis ansprechen, seine Anhänger. Er hat keine Prinzipien. Keine.“ Das Leid anderer scheine ihn nicht zu interessieren, anderen zu helfen, falle ihm nicht ein. „Donald ist grausam“, fasst Trump, eine emeritierte Richterin, ihre Wut zusammen. „Heilige Scheiße!“

Öffentlich wurden die Aufzeichnungen nur wenige Wochen nach Erscheinen eines Enthüllungsbuchs von Mary Trump über ihren Onkel. Die studierte Psychologin beschreibt den US-Präsidenten darin als verlogenen und kaltherzigen Narzissten. Am Erscheinungstag verkaufte es sich bereits 950.000 Mal. Das Weiße Haus reagierte zunächst nicht auf die Veröffentlichung des Mitschnitts. Als Reaktion auf die Veröffentlichung der Äußerungen seiner Schwester veröffentlichte das Weiße Haus eine Erklärung von Trump: „Jeden Tag ist es etwas anderes, wen interessiert’s.“

Kronprinzessin Mary (48) ist überzeugt, dass ihr Volk in Hinblick auf sexuelle Minderheiten schon recht aufgeklärt ist. „In Dänemark sind die LGBTI+-Rechte nichts, über das wir uns uneinig sind. Wir verstehen, dass es wichtig für das Schaffen einer guten und funktionierenden Gesellschaft ist, dass alle gleich und mit Respekt behandelt werden und dieselben Möglichkeiten haben“, sagte die Ehefrau von Kronprinz Frederik (52) am Sonnabendabend während einer online übertragenen Show, die den Höhepunkt der diesjährigen Kopenhagener Pride-Woche darstellte. Alle hätten das Recht, bedingungslos akzeptiert zu werden.

Kronprinzessin Mary Elizabeth von Dänemark: will die Rechte sexueller Minderheiten schützen.
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Was die Rechte von Schwulen, Lesben, Bi-, Trans- und Intersexuellen betrifft, müsse Dänemark auch weiterhin eine Vorreiterrolle in der Welt einnehmen, so die Kronprinzessin, die hier offenbar eine globale Führungsrolle für ihr Land reklamiert. Tatsächlich gebe es noch viel zu tun: „Denn obwohl wir das Jahr 2020 schreiben, werden viel zu viele LGBTI+-Menschen in aller Welt weiter Opfer von Hass, Gewalt, Diskriminierung, Mobbing und herabwürdigender Behandlung. Das können wir und dürfen wir nicht akzeptieren.“

Die jährliche Parade zur Kopenhagener Pride-Woche lockt normalerweise Abertausende Menschen in die dänische Hauptstadt, musste diesmal aber wegen der Corona-Pandemie online stattfinden. Auch auf die Pandemie ging Mary ein: Das Corona-Jahr 2020 zeige, wie wichtig das Thema Solidarität sei. „Der Bedarf, auch in schweren Zeiten zusammenzustehen, ist größer als jemals zuvor“, sagte die Prinzessin, die im kommenden Jahr als Schirmherrin die Teilnehmer der World Pride 2021 in Kopenhagen begrüßen will.

Drew Barrymore (45) ist immer für einen morbide Spaß zu haben. In der YouTube-Interviewserie „Hot Ones“ verriet die Schauspielerin jetzt, wie sie sich ihre Beerdigung vorstellt: Sie möchte eine Familientradition fortsetzen – und ihren Tod mit einer Party feiern. Auf die Frage, worin diese Tradition denn bestehe, holte Barrymore etwas weiter aus: Die Leiche ihres Großvaters John Barrymore sei 1942 von seinen Hollywood-Freunden WC Fields und Errol Flynn aus der Leichenhalle gestohlen worden. Ein wunderbarer Schabernack, so Barrymore, die an ihre Freunde appellierte, sich an Opas Hollywood-Kumpeln ein Beispiel zu nehmen.

Das ist Barrymores große Hoffnung. Mit etwas Lärm sich von dieser Welt verabschieden: „Ich hoffe, dass meine Freunde dasselbe auch für mich veranstalten. Lehnt die tote Schachtel irgendwo an und trinkt noch mal ’ne letzte Runde auf mich. Der Tod ist immer eine sehr harsche und traurige Sache. Aber ich würde es bevorzugen, wenn alle total happy sind und eine richtige Sause veranstalten.“