Donalds Schwestern: Elizabeth Trump Grau (l.) und Maryanne Trump Barry.
Foto: Imago Images

Maryanne Trump Barry (83) reiht sich ein in die abtrünnige Verwandtschaft des US-Präsidenten, die im Vorlauf zu den Wahlen im November aus dem familiären Nähkästchen plaudert. Die Schwester Donald Trumps bezeichnet in einem – auf wundersame Weise nun doch veröffentlichten – Privatgespräch ihren berühmten Bruder als Lügner, der keine Prinzipien habe. So ist es in der Washington Post nachzulesen, die aus der heimlich aufgenommenen Unterhaltung Trump Barrys mit ihrer Nichte Mary Trump zitiert. Unter anderem schimpft sie über die „gottverdammten Tweets“ ihres Bruders, seine Unbelesenheit, sein mangelndes Wissen.

Besonders ereifert sich Trump Barry in der über neun Minuten langen, zum Teil sehr expliziten Aufnahme über die restriktive Einwanderungspolitik ihres Bruders, bei der Kinder zum Teil über Monate hinweg von ihren Eltern getrennt und in Auffanglager an der US-Südgrenze geschickt werden: „Er will nur seine Basis ansprechen, seine Anhänger. Er hat keine Prinzipien. Keine.“ Das Leid anderer scheine ihn nicht zu interessieren, anderen zu helfen, falle ihm nicht ein. „Donald ist grausam“, fasst Trump, eine emeritierte Richterin, ihre Wut zusammen. „Heilige Scheiße!“

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