Am Anfang steht meist eine einfache Beobachtung. Eines gesellschaftlichen Phänomens, einer alltäglichen Situation, eines Klischees: Immer mehr wohlhabende Paare aus dem Westen adoptieren ein Kind aus einem Entwicklungs- oder Schwellenland. Manche Mütter behandeln ihre kleinen Töchter nicht wie Kinder, sondern wie ihnen ebenbürtige Konkurrentinnen. Andere Mütter sehen ihr Kind so sehr als ein Teil von sich selbst, dass sie jede Distanz verlieren. Männer verhalten sich auch in der Chefetage noch wie kleine Kinder. Frauen manchmal auch.

Davon und von noch viel mehr handeln die Sketche der neuen Staffel „Ladykracher“ mit Anke Engelke. Und immer geht es darum, die Beobachtungen und Alltagssituationen aufzubrechen und ins Absurde zu führen und so die Absurdität oder Verlogenheit der ursprünglichen Situation zu zeigen. Etwa wenn die Mitarbeiterin eines Beerdigungsinstituts (gespielt von Engelke) plötzlich eine bunte Handpuppe zückt, die üble Zoten reißt und über den Verstorbenen herzieht. Nicht jeder Sketch endet mit einer zündenden Pointe, oft wird einfach nur die aberwitzige Situation bis zum bitteren Ende durchgespielt. 

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.