Frankfurt - Oft genug ist es ja ein Segen, wenn in die Gesprächsrunden mit lauter Dauergästen aus Politik und Prominenz ein Experte eingeladen wird. Auch wenn der dann manchmal das Thema mit wenigen Sätzen für überflüssig oder gar nicht wirklich existent erklärt. In Maybrit Illners jüngster Talkshow räumte der Geheimdienstexperte Erich Schmidt-Eenboom mit der Vorstellung auf, dass die Spitzel befreundeter Nationen einander verschonten bei ihrer Arbeit. Es habe immer schon Spionage der CIA gegen den BND gegeben, sagte er, allerdings sei der Einsatz eines Maulwurfs wie dem 31-jährigen BND-Mitarbeiter eine neue Qualität, damit sei eine Grenze überschritten worden. Es habe Ende der neunziger Jahre eine Studie des BND gegeben zum Thema: Was macht der CIA denn nach Ende des Kalten Krieges? Die Antwort: Wirtschaftsspionage. Der BND wisse also Bescheid über das Treiben der Kollegen aus Übersee,  habe aber „einen politischen Maulkorb“.

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