Berlin - Die deutsche Gesellschaft befindet sich seit geraumer Zeit in einem permanenten Erregungszustand. Das geht implizit auch aus dem jährlichen Bericht des Deutschen Presserats hervor: 2020 musste er sich mit insgesamt 4085 Beschwerden auseinandersetzen – so viele wie noch nie. Gegenüber dem Vorjahr hat sich ihre Anzahl nahezu verdoppelt.

Die meisten von ihnen waren aber entweder offensichtlich unbegründet oder fielen nicht in die Zuständigkeit des Presserats, weil sie TV- oder Radiobeiträge betrafen. Nur 530 Beschwerden wurden vom Beschwerdeausschuss des Gremiums behandelt. Das ist ein leichter Zuwachs gegenüber dem Vorjahr, als er sich mit 484 Beschwerden befassen musste. Es sind aber deutlich weniger als jene 1139, mit denen sich der Presserat 2015 konfrontiert sah.

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