Berlin - Auch die Defa flog mal filmisch in die Zukunft, landete aber nicht bei der „Science Fiction“. So wie die staatliche DDR-Filmfirma ja keine Western produzierte, sondern Indianerfilme, in denen tapfere Ureinwohner böse weiße Männer besiegten, so hießen die Science-Fiction-Werke hier „utopische Filme“.

Doch das Genre stieß schnell an ideologische Grenzen: Denn in der Zukunft hatte ja laut Theorie weltweit der Sozialismus oder Kommunismus gesiegt. „Kommunikation statt Konfrontation, ewiger Friede – aber keine spannende Geschichten,“ – so fasst Knut Elstermann das dramaturgische Problem zusammen.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.