Berlin - Anfang 1990 tritt eine 35-jährige Physikerin erstmals vor die Kameras. Angela Merkel, Pressesprecherin des neuen Demokratischen Aufbruchs, erklärt einem Korrespondenten auf Englisch den Überwachungsstaat DDR und zitiert George Orwells „1984“. Sie moderiert heikle Pressekonferenzen, etwa die, in der Rainer Eppelmann vier Tage vor der Volkskammerwahl erklären muss, dass sein Parteivorsitzender Wolfgang Schnur seine Stasi-Spitzeleien eingestanden habe. Nach der Wahl, bei der ihre Splitterpartei nicht mal ein Prozent der Stimmen bekam, begleitet Angela Merkel den letzten DDR-Ministerpräsidenten Lothar de Maiziere bei den Einheits-Verhandlungen. Kurz darauf ist sie, ohne eigenes Zutun mit dem Demokratischen Aufbruch von der CDU übernommen, Bundesministerin für Jugend und Frauen.

Der Umgang mit den Medien ist ein Hauptmotiv der fünfteiligen Dokumentation „Angela Merkel – Frau Bundeskanzlerin“ auf TVNow. Nicht nur auf dem Streamingportal will die RTL-Gruppe sich stärker politischen Themen widmen. So veranstaltet der Hauptsender am 15. Juli einen Themenabend über Angela Merkel und hat diverse Gäste geladen.

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