Berlin - Am Tag danach war Julian Reichelt mal wieder in der Redaktionskonferenz. Keine 24 Stunden, nachdem durchgesickert war, dass gegen ihn ein Compliance-Verfahren läuft, weil er Mitarbeiterinnen genötigt und gemobbt haben soll, zeigte der Bild-Chefredakteur Flagge. „Was mir vorgeworfen wird, stimmt nicht“, teilte Reichelt seiner Redaktion mit. Er habe schon „deutlich Schlimmeres“ erlebt. Er habe, sagte er in Anspielung auf seine Zeit als Kriegsreporter, „schon oft genug“ in Situationen gesteckt, bei denen er nicht gewusst habe, ob er „überhaupt wieder zurückkomme“.

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