Berlin - „Eine Ära geht zu Ende“, hieß es gerade erst in dieser Zeitung. Da war der Abschied von Dieter Bohlen als Juror von „Deutschland sucht den Superstar“ zu vermelden. Keine 24 Stunden später muss die Formulierung erneut aufgegriffen werden, diesmal für Carmen Nebel. Nun verlässt allerdings nicht wieder ein Fernsehstar eine bekannte Sendung. Jetzt ist mit dem Titel gleich alles futsch. Das hat das ZDF davon, dass es die Show nach der Moderatorin benannte. Bei „Wetten, dass ..?“ dereinst konnten noch die Personen wechseln. 

„Willkommen bei Carmen Nebel“ läuft an diesem Sonnabend zum letzten Mal, ohne Publikum, aber mit Nebels Weggefährten in Schlagerdingen wie Roland Kaiser, Marianne Rosenberg und Howard Carpendale. Irgendetwas in dem Format – große Bühne für Mainstream-Musik – wird der Sender beibehalten, ein Moderator ist gefunden: ein Mann, mehr als zwanzig Jahre jünger als Nebel, Giovanni Zarrella heißt er. Im Herbst soll es mit ihm losgehen. Ähnliches hat Carmen Nebel bereits bei der ARD erlebt, wo sie „Die Feste der Volksmusik“ moderierte und durch Florian Silbereisen ersetzt wurde.

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