Berlin - Die Nachricht ist für jeden, der sich in der deutschen Medienlandschaft auskennt, eine mittlere Sensation. Und doch ging sie fast unter. „Die Finanzierung steht“, schrieb der Greifswalder Verleger Benjamin Fredrich am Montag. „Katapult MV startet!“

Um die Tragweite dieser Mitteilung zu verstehen, muss man wissen, dass es sich bei Katapult MV um eine Regionalzeitung handelt. Regionalzeitungen wiederum sind die Medien, die in der derzeitigen Strukturkrise der Branche am meisten unter Druck stehen: Ihre Werbekunden haben sich ins Internet verabschiedet. Dort sind auch die jüngeren Leser unterwegs, die aber für digitalen Journalismus häufig nur sehr ungern zahlen. Die älteren Leser der gedruckten Ausgaben sterben aus. Der Druck und Vertrieb der Blätter wird immer unrentabler.

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