Berlin - Dass es der Presse nicht sonderlich gut geht, konnten die Teilnehmer des Parteitags der Linken am Wochenende kaum übersehen. Vor dem Tagungslokal in Berlin-Kreuzberg hatten sich Mitarbeiter des Neuen Deutschland (ND) aufgestellt, die Flugblätter verteilten, auf denen zu lesen war: „Vorwärts immer, rückwärts nimmer – ND bleibt“.

Die Belegschaft bangt um die Zukunft ihrer Zeitung, seit deren Geschäftsführer verkündete, die Neues Deutschland Druck und Verlag GmbH zum Jahresende in eine Genossenschaft umzuwandeln. Die Zeit, um bis dahin genug Genossenschaftsmitglieder zu finden, die – nach dem Vorbild von taz und Junge Welt – bereit sind, Geld in ihr Blatt zu stecken, sei einfach zu kurz. Noch gehören 50 Prozent des ND der Linken, die in der Vergangenheit die Zeitung immer wieder bezuschussen musste.

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