Im November 2020 dachte Nico Hofmann, Chef des größten deutschen TV- und Filmproduzenten Ufa, im Gespräch mit der Berliner Zeitung laut darüber nach, dass „die Corona-freie Zeit“ zumindest in einigen Produktionen seines Haues Anfang 2021 „vorbei sein könnte“. Der Produzent hatte dabei im Sinn, dass mal jemand mit Mund-Nasen-Schutz durchs Bild läuft, in einem Dialog die Abstandsregeln thematisiert werden oder ein Protagonist in einer Klinik arbeitet, in der man Corona-Patienten behandelt. Solche Sachen.

Vor dem Hintergrund der Radikalität, mit der nun der Regisseur Wolfgang Panzer bei seiner neuesten Produktion „Shutdown“ zu Werke geht, wirken Hofmanns Gedankenspiele geradezu halbherzig: Die Komödie, die während des ersten Corona-Lockdowns vor gut einem Jahr spielt, wurde ausschließlich als Videokonferenz gedreht. Die Story dreht sich um die von Sibel Kikelli gespielte arbeitslose Event-Managerin Sarah, die einen Feinkostlieferdienst aufbauen will, deren Pläne aber von ihrem Ex-Freund (Kostja Ullmann) durchkreuzt werden.

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