Berlin - Darf der Staat mit einem Quasi-Monopolisten kooperieren, um ein von ihm betriebenes Gesundheitsportal populär zu machen? Mit dieser Frage sahen sich am Mittwoch die Richter des Landgerichts München I konfrontiert. Das Urteil war eindeutig: Er darf es nicht.

Konkret ging es um das Portal gesund.bund.de, das vom Bundesgesundheitsministerium betrieben wird. Mitte November hatte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) eine Kooperation seines Portals mit Google vorgestellt, der Suchmaschine, die in Deutschland über 90 Prozent des Marktes beherrscht.

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