Berlin - 14,22 Millionen. So viele Zuschauer haben am Sonntagabend den Tatort „Rhythm and Love“ aus Münster gesehen. Den Tatort mit Jan Josef Liefers als Rechtsmediziner Prof. Dr. Dr. Karl-Friedrich Boerne wohlgemerkt. In den sozialen Netzwerken war zu einem Boykott aufgerufen worden, nachdem Liefers bei der umstrittenen Aktion #allesdichtmachen aufgetreten war. „Ich kann Liefers derzeit nicht mehr ertragen“, hieß es. Oder: „Ich kann halt nicht vergessen, dass mein Lieblingskommissar entweder dumm oder ein Schwurbler ist.“

Auf Twitter wurde in diesem Zusammenhang allen Ernstes über die Trennung von Künstler und Werk diskutiert. Doch statt eines Einbruchs gab es bei diesem beliebtesten aller Tatorte eine fabelhafte Quote, fast einen Rekord. Nur um 300.000 Zuschauer verfehlten Liefers und sein von Axel Prahl dargestellter Ermittlerkollege ihr eigenes Allzeithoch, das sie mit dem Tatort „Fangschuss“ im Jahr 2017 erzielten. 40 Prozent Marktanteil. Das mit dem Boykott hat wohl nicht geklappt.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.