Berlin - Küken, Flamingo oder Dinosaurier? Wer weiß schon so genau, wer sich hinter den singenden Puppen verbirgt. Die TV-Show „The Masked Singer“ auf ProSieben bezieht aus einer einfachen Ratekonstellation und einem mit zahlreichen dramaturgischen Effekten versehenen Mummenschanz eine nur mühsam aufrechterhaltene Spannung, bei der sich Fans des Formats natürlich auf die Schenkel klopfen.

Alles ist möglich, nichts ernst. Spielverderber müssen wegsehen. Natürlich macht es keinen Sinn, weiter vor dem Fernseher hocken zu bleiben, wenn man nur bestärkt werden möchte in seiner Einschätzung, dass man gerade einer besonders dummen Ausfertigung gehobenen Blödsinns beiwohnt. Und wer wollte den dekorativen Ehrgeiz bezweifeln, den Ausstatter und Bilddesigner Folge für Folge aufwenden, um mit immer groteskeren Puppenkostümen die Spannung aufrechtzuerhalten. Ein bisschen Manga, ein bisschen Zauberer von Oz.

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