„Die Toten von Marnow“ und die unwiderstehliche Kombination aus Stasi und Pharma

Bei Drehbuchautoren gilt das Thema als unwiderstehlich. Der ARD-Vierteiler „Die Toten von Marnow“ scheitert aber an seiner grobschlächtigen Story.

Petra Schmidt-Schaller und Sascha Gersak in der neuen Miniserie „Die Toten von Marnow“.
Petra Schmidt-Schaller und Sascha Gersak in der neuen Miniserie „Die Toten von Marnow“.Imago

Berlin-„Wo sind wir da bloß reingeraten?“, fragt Kommissar Frank Elling (Sascha Gersak) seine Kollegin Lona Mendt (Petra Schmidt-Schaller) abends beim Rotwein im Wohnmobil. Bis zu dieser Szene hat der Zuschauer bereits dreieinhalb Stunden des ARD-Thrillers durchgestanden. Die beiden Polizisten suchen einen Serienmörder und ahnen, dass die Spur in die DDR-Geschichte führt. Das erste Opfer hatte als Offizier für das MfS gearbeitet, für „Wolfs Truppe“, wie Lona sogleich erkennt. Ein junger Kollege ereifert sich: „Unglaublich, dass so jemand in einem Rechtsstaat weiter unbehelligt sein Leben leben kann!“ Vielleicht gerade weil er in einem Rechtsstaat lebt.

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