Die Verlage Burda und Wort & Bild gehen laut eines Berichts des Handelsblatts juristisch gegen eine Kooperation des Bundesgesundheitsministeriums mit Google vor, die Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) Mitte November 2020 vorstellte. Seither stoßen Google-Nutzer bei der Eingabe von 1000 Suchbegriffen und 160 Krankheiten direkt auf das Portal gesund.bund.de.

Die Verlage sehen darin einen Verstoß gegen die Pressefreiheit und eine Diskriminierung privater Anbieter. Burda betreibt etwa das Portal Netdoktor.de, Wort & Bild gibt die Apotheken Umschau heraus. Ob eine staatliche Stelle ein Medium wie gesund.bund.de verbreiten darf, ist umstritten.

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