Berlin - Der neue Medienstaatsvertrag ermöglicht es Verlagen, sich über Internet-Plattformen zu beschweren, wenn sie sich von ihnen diskriminiert fühlen. Wie der Direktor der zuständigen Medienanstalt Hamburg Schleswig-Holstein (MAHSH), Thomas Fuchs, auf Anfrage bestätigt, haben dies vier Regionalzeitungsverlage nun erstmals getan. Sie stören sich am Angebot von Google News Showcase. Es ermöglicht Verlagen, ihre Artikel via Google gegen Bezahlung zu verbreiten. Wer daran teilnehmen kann, entscheidet letztlich der Tech-Konzern.

Um welche Verlage es sich handelt, sagt Fuchs nicht. Nach Angaben aus Verlagskreisen haben die in Leer erscheinende Ostfriesen Zeitung, das Bielefelder Westfalen-Blatt, die Aschendorff Gruppe (Westfälische Nachrichten, Münstersche Zeitung) und das Medienhaus Aachen (Aachener Zeitung, Aachener Nachrichten) die MAHSH angeschrieben. 

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.