Berlin - In Krisenzeiten sparen Unternehmen gern an der Werbung. Das hat Gründe: Werbung wird meist kurzfristig gebucht. Für Reklame vorgesehene Mittel lassen sich problemlos ebenso kurzfristig umschichten oder ganz streichen. Zudem halten die Konsumenten in Krisen ihr Geld zusammen. Es gibt vermutlich bessere Zeiten, um Werbung zu schalten. Es war nicht überraschend, dass die Werbeausgaben im von der Corona-Pandemie geprägten 2020 zurückgegangen sind.

Dennoch sind die Zahlen beeindruckend, die das internationale Marktforschungsinstitut WARC nun in einer Studie zum Rückgang der Werbebeinnahmen der klassischen linearen Fernsehsender weltweit im Krisenjahr 2020 vorgelegt hat. Demnach brachen deren Werbeerlöse um 34 Milliarden Dollar auf 155 Milliarden Dollar ein. Das ist ein Rückgang um satte 22 Prozent. Ein solcher Einbruch lässt sich nicht allein durch Werbezurückhaltung in der Krise erklären.

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