Berlin - Eines muss man Tom Buhrow lassen. Seine Zukunftsprognosen sind keine Luftschlösser, sondern halbwegs realistische Szenarien. In der FAZ hat der ARD-Vorsitzende unter der Überschrift „Wo die ARD 2030 steht“ einen Gastbeitrag veröffentlicht. Seine Kernthese lautet, der Senderverbund sei „auf dem Weg zum non-linearen Content-Netzwerk“. Die Zuschauer könnten sich bereits Ende dieses Jahrzehnts aus einer „einzigen großen öffentlich-rechtlichen Mediathek“ bedienen.

Angesichts des stark wachsenden Zuspruchs non-linearer Streamingdienste wie Netflix oder Amazon Prime ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es exakt so kommt. Und zwar zum Wohle des Beitragszahlers: Die nicht gerade kostengünstigen Spartenkanäle der Öffentlich-Rechtlichen werden laut Buhrow „2030 größtenteils Geschichte“ sein, weil sie dann längst „in dieser Mediathek aufgegangen“ sind.

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