Berlin - Zwei Paare mit jeweils zwei Kindern scheinen sich ein Paradies auf einer kleinen Ostseeinsel aufgebaut zu haben. Doch die Idylle fliegt jäh auseinander, nachdem Kjell kurz nach seinem 18. Geburtstag bei einem Familienausflug nachts über Bord der gemeinsamen Segeljacht geht und verschollen bleibt. Jeder der sieben Verbliebenen geht anders mit dem Unglück um – und zwar jeder eine Folge lang!

„Tod von Freunden“ wird vom ZDF als moderne horizontale Serie angekündigt. Doch was sich Friedemann Fromm, Regisseur von Serien wie „Weissensee“, hier in Szene gesetzt hat, bleibt eher eine vertikale Serie, denn sie spinnt die Handlung nicht wesentlich weiter, sondern erzählt das Geschehen weniger Tage aus immer neuen Perspektiven. Weiterentwickeln dürfen sich dafür die Charaktere. So widmen sich die ersten beiden Folgen Sabine (Katharina Schüttler), der Mutter von Kjell, und Jakob (Thure Lindhardt), dem Kapitän an Bord. Sabine war mit ihrem Mann Bernd (Jan Josef Liefers) allein auf der Insel geblieben, um über die Zukunft zu sprechen – die Tanzlehrerin wünschte sich noch ein Kind. Jakob hingegen hatte nach einem Streit mit seiner Frau Charlie (Lene Maria Christensen) an Bord das Steuer aus der Hand gegeben und sich in seiner Koje betrunken.

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