Berlin - Auf Twitter gibt es viele Rituale. Einige sind einfach zu verstehen, andere schwieriger. Ein beliebtes Ritual ist es, zu bestimmten Gelegenheiten, die sich jährlich wiederholen, die immer selben Witze zu twittern, zum Beispiel wird Ende des Sommers in die Runde gefragt, ob es schon Spekulatius gibt oder warum es noch keine Spekulatius gibt. Dann wird gefragt, ob jetzt alle gefragt haben, ob es schon Spekulatius gibt. Dafür gibt es noch eine Runde Likes, aber dann ist der Witz durch.

Ende September muss unbedingt gefragt werden, ob irgendwer schon den Sänger von Greenday geweckt hat, denn von Greenday ist das Lied „Wake me up when September ends“. Wenn das dann einige Spaßvögel getwittert haben, schreiben andere, ob jetzt alle den Witz mit dem Greenday-Sänger schon gemacht haben. Dann ist man echt cool, weil man ja selber den Witz nicht gemacht, aber noch einen draufgesetzt hat.

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