Auf der riesigen Leinwand in der Mitte der Berliner Mercedes-Benz-Arena laufen Bilder von zerbombten Städten, Charly Chaplins Stimme kreischt aus den Lautsprechern, der Schriftzug „#metoo“ mischt sich mit einem Bild von Edward Snowden. Plötzlich trommelt Schlagzeuger Larry Mullen los, das Gitarrenriff von „Lights of Home“ erklingt, und langsam sind Bono und Co. durch den meterhohen LED-Screen zu sehen. U2 war schon immer eine politische Band, bei ihrem jüngsten Konzert am Freitagabend in der Hauptstadt ließen sie tatsächlich kein Thema aus - selbst die rechten Krawalle von Chemnitz wurden auf der Bühne verhandelt.

„Berlin, ich liebe dich!“, grüßt Frontmann Bono (58) auf Deutsch die rund 14.500 Fans in der ausverkauften Arena. Kaum einer auf den Rängen ist sitzengeblieben. Das Publikum ist bunt gemischt von Fans der ersten Stunde bis hin zu Kindern, die mit ihren Vätern gekommen sind. Mit „I Will Follow“ folgt der nächste Hit. Das Quartett hat sich inzwischen aus dem Inneren der Leinwand auf die Hauptbühne begeben. Sänger Bono mit seinen blauen Brillengläsern heizt ein.

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