Berlin - Vor zehn Jahren, bei einem Interview zu seinem sechzigsten Geburtstag, freute sich Ulrich Khuon über sein Skelett. Es sei jünger als er selbst, habe ein Arzt ihm attestiert, was Khuon sich fragen ließ, ob und wie sein Skelett dereinst ohne ihn weitermachen werde. Schön, dass sich an ihrem 70. Geburtstag am Sonntag beide bester Gesundheit erfreuen.

Ein harter Knochen ist Khuon eher nicht, und die Widerstandskraft seines Rückgrats hat auch mit seiner Flexibilität zu tun. Vorteilhaft für das Knochengerüst ist schließlich auch, dass er – abgesehen von den Theaterabenden – nicht übermäßig zum Sitzen kommt. Er hat ja nicht nur als gut bezahlter Intendant einen vollen Terminkalender. Auch seine vielen Ehrenämter und Funktionen fordern ihren Tribut. Warum macht einer so viel? Schließlich ist er als Dramaturg und Manager kein regieführender Intendant, der die ihm anvertraute Bühne zur Selbstentfaltung als Künstler gebraucht.

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