Der „Ulysses“, schrieb Anthony Burgess, „ist ein Buch, das man besitzen, ein Buch, mit dem man leben muss“. Der berühmte Burgess, Autor zahlreicher Romane, darunter „Clockwork Orange“, dachte an einen entspannten und gar nicht bildungsbeflissen-hektischen Umgang mit dem „Ulysses“, der der „langsamen Gangart des Buches“ entspreche, seiner „gemächlichen Musik, die ein ungehetztes Ohr braucht und dem flüchtigen, zeitungserzogenen Ohr wenig abwirft“. Nein, „reine Augenlektüre“, meinte Burgess, werde James Joyces Jahrhundert-Roman überhaupt nicht gerecht. Sei doch der „Ulysses“, so Burgess vor einem halben Jahrhundert, „ein Hörwerk, und die Töne tragen den Sinn“.

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