Zwei Frauen unterhalten sich (Symbolbild).
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imago stock&people

Sie stehen am Anfang ihres Lebens und fühlen sich in der Mitte der Gesellschaft. Aber dort wollen sie, können sie, werden sie nicht bleiben. Die Hilfskrankenschwester Charlotte will endlich an die Front, die Sängerin Greta unter allen Umständen nach ganz oben. Ihr Freund Viktor ist Jude, er müsste besser heute als morgen fortgehen, so wie es den wortkargen Wilhelm vom Fronturlaub insgeheim zurückzieht zu seiner Einheit, die ihm längst vertrauter ist als die eigene Familie. Der Leutnant wird seinen kleinen Bruder Friedhelm mitnehmen zur Vaterlandsverteidigung, die noch ein machthungriger Angriffskrieg ist. Wie ein Fremder steht Wilhelm im Türrahmen und ringt sich ein Lächeln ab, als er sieht, wie Friedhelm einen Gedichtband in den Tornister steckt. Wilhelm ist der einzige der fünf Freunde, der schon aus eigener Erfahrung weiß, dass man im Schützengraben nicht Gedichte liest, sondern Gebete murmelt. Was das also ist: Krieg!

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