Illustration: Klaus Zylla

Rom - Mein Ziel für den Tag heißt Centrale Montemartini und ist ein Museum im ehemaligen Elektrizitätswerk. Dreiundzwanzig Minuten Weg von meinem neuen Zuhause aus, sagt das Navi. Zu Fuß über die Tiberbrücke und mitten durchs pensionierte Industriegebiet. Immer schön auf den weit sichtbaren Gasometer zu, das große runde Gestell. Ist umgeben von hohen Mauern und Stacheldraht, das Areal. Verbrettert und verschlossen sind sämtliche Tore. Kein Schlupfloch zu finden. Sind nur von außerhalb zu bestaunen, die gigantische Stahlkonstruktionen und anderen arbeitslos gewordenen Industrieriesen. 

Ich schieße ein paar Fotos, zoom mir die Objekte näher heran. Und dann ist plötzlich Ende der Tour, Sackgasse. Den ganzen Weg zurück mag ich nicht gehen. Es regnet zudem leicht. Also nehme ich den schmalen Trampelpfad am Fluss entlang. Der führt mich über Stock und Matsch. Ein echt glitschiger Watschelweg, der dann aber auch plötzlich endet.

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