Die österreichische Kabarettistin Lisa Eckhart vor Ausgaben ihres Buches "Omama" .  
Die österreichische Kabarettistin Lisa Eckhart vor Ausgaben ihres Buches "Omama" .  
Foto: Hans Punz/APA/dpa

Berlin - Bereits neulich ging es hier um Lisa Eckharts Ausladung von einem Hamburger Literaturfestival. Was mich besonders überrascht: Von vielen Medien wird sie eine „umstrittene Kabarettistin“ genannt. – Soll das heißen, dass ihr Schaffen manchen mehr, anderen weniger gefällt? Wäre das berufsuntypisch? Hat sich da eine Streithenne unter lauter Schmunzelhasen geschmuggelt? Dürfte die denn das: verstören, Anstoß erregen, am Ende gar Unbehagen provozieren? Sollten normgerechte Satiriker nicht außerhalb jeder Diskussion stehen, wie buddhistische Mönche keiner Matratzenmilbe weh tun, schon gar nicht mit tückischen Sprüchen, sondern allen Menschen ein Sonnenschein oder ihnen zumindest fast so wurscht sein wie die Lottofee und der Bundespräsident?

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